Montag, 20. Mai 2013

Hello Spring!

Da der Winter in diesem Jahr gefühlt unendlich lang war, bin ich so sonnenhungrig wie selten. Sobald die Sonne auch nur ansatzweise auf der Bildfläche erscheint, reiße ich sämtliche Fenster auf und genieße die warmen Strahlen, wo ich nur kann. Ich konnte es kaum erwarten, dass erste Mal mit nackten Beinen nach draußen zu gehen, sonnenbebrillt und voller Glückshormone. Am ersten Tag, als ich endlich endlich die Sonne genießen konnte, ohne dass mir Arbeit oder Krankheit einen Strich durch die Rechnung machten, habe ich direkt den Liebsten samt Kamera eingepackt und ihn in den Grugapark geschleppt. Der ist zum Glück nur einen Katzensprung von meiner Wohnung entfernt und zählt meiner Meinung nach zu den schönsten Plätzen in Essen.

Bei unserem kleinen Shooting sind endlich mal wieder sommerliche Outfit-Fotos entstanden und ich konnte gleich drei meiner neuen Lieblinge ausführen: Das Kleidchen von Primark, dass ich euch bereits im letzten Post vorgestellt habe, die bezaubernde Tasche von Rebecca Minkoff und meine All-Time-Favourite-Wildlederjacke von Mango.

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Dress Primark
Jacket Mango
Flats Zara
Bag Rebecca Minkoff
Sunglasses Vogue via Sunglasses Shop (sponsored)
Jewellery YSL, H&M, Asos


Freitag, 17. Mai 2013

Primark Essen - Was ich so kaufte

Primark und ich - das ist eine Hassliebe der ganz besonderen Art. Ich bin ja kürzlich von Gelsenkirchen nach Essen gezogen und damit quasi von einem Primark-Mekka ins nächste (in Essen habe ich jetzt aber definitiv den schöneren Primark an meiner Seite). Meine Begeisterung ist längst nicht mehr so groß wie zu den Anfängen, als der Laden gerade erst eröffnet hatte. Bin ich mal dort, rege ich mich jedes Mal über die wahnsinnigen Menschen und deren Unarten auf. Hysterische Mädchen im Billigwahn - dabei kann ja nichts Gutes herumkommen.

Mittlerweile habe ich einen ganz guten Weg für mich gefunden. Ich gehe etwa zweimal im Jahr zu Primark (bevorzugt morgens, unter der Woche, wenn KEINE Schulferien sind) und tobe mich aus. Danach habe ich dann in der Regel genug Nerven für das nächste halbe Jahr gelassen.


Kürzlich war es wieder soweit. Da ich ja eine längere Weile krank geschrieben war, hatte ich tatsächlich mal Zeit, in Ruhe bei Primark einkaufen zu gehen und diesmal habe ich wirklich ein paar tolle Dinge gefunden. Besonders gerne mag ich mittlerweile die Home-Abteilung, da man hier wirklich günstige, aber ganz bezaubernde Deko-Artikel kaufen kann. Die Preise der einzelnen Artikel weiß ich leider nicht mehr und da der Einkauf bereits einige Zeit zurück liegt, habe ich auch die Etiketten nicht mehr. Aber alles war in gewohnter Primark-Manier sehr erschwinglich. Ich glaube, kein Teil hat mehr als 25 Euro gekostet.

Wie gefallen euch die Sachen und was habt ihr in letzter Zeit so bei Primark gekauft?

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Dienstag, 14. Mai 2013

Silikonfreie Haarpflege - ja oder nein?

Lange Haare sind ein Segen, aber auch ein Fluch zugleich. Ich bin von Natur aus mit sehr dicken, robusten und vor allem mit vielen (!) Haaren gesegnet. Über die Jahre haben meine Haare eine beachtliche Länge erreicht, die ich sehr mag und beibehalten möchte. Bis vor kurzem war ich endlos glücklich über meine „Pferdehaare“ und deren unkaputtbare Struktur. Selbst während meiner Teenie-Zeit, als ich meine Haare spätestens alle zwei Wochen färbte und kein Experiment ausließ (von braun zu blond, zu rot und knallpink, zu schwarz und wieder blond), verzogen meine Haare keine Miene und ließen alle Qualen über sich ergehen. Da meine Haare von Natur aus eher in einem unappetitlichen Braunton erscheinen, habe ich sie in den letzten zwei Jahren immer wieder mit dem Blond Spray von Garnier nachgehellt, bis sie teilweise richtig blond waren. Und obwohl mich viele vor angeblichen Schäden durch Blondiersprays gewarnt haben, sprühte ich eifrig weiter, ohne von meinen Haaren dafür bestraft zu werden. Ich denke also, dass ich meine Haarstruktur als robust und unempfindlich bezeichnen kann.

Vor etwa einem halben Jahr kam ich auf die Idee, meine Haarpflege umzustellen – auf silikonfrei. Bis dato schäumte, spülte und frisierte ich mein Haupt mit Produkten von John Frieda, doch plötzlich schien mir der Sinn nach einer Veränderung. Silikone werden schon seit einiger Zeit als das Schlimmste angepriesen, das man seinen Haaren antun kann. Und ja, auch mir erschien der Gedanke plötzlich komisch, meine Haare in einen künstlichen Schutzfilm zu hüllen, der sie zusätzlich belastet. Silikon gehört in meine Badezimmerfugen, aber nicht an meine Haare. Also zog ich los und deckte mich mit einem neuen Haarpflege-Arsenal ein, natürlich alles silikonfrei.

Die ersten Wochen nach der Umstellung waren der Horror. Ich musste teilweise zwei bis drei Ladungen Conditioner verwenden, um meine Mähne nach dem Waschen ansatzweise kämmen zu können. Zu allem Übel brachen meine Haare am Oberkopf ab, die Ansätze standen in alle Himmelsrichtungen ab – hätte meine Oma mich so gesehen, hätte sie direkt den Vergleich mit einem Schrupphuhn in Erwägung gezogen. Erfahrungsberichte im Internet sagten mir, man müsse Geduld haben. Die Haare müssten sich ja erst umstellen. Da das Silikon nach und nach von den Haaren abfalle und die Haare darunter sehr angreifbar seien, dauere es eine Weile, bis die Haare wieder einen ansehnlichen Zustand erreichen. Aber dann, so waren sich alle einig, wartet der Anblick von gesunden, gepflegten, strahlend schönen und geschmeidigen Haaren auf mich.

Ich war wirklich geduldig, habe meine Haare monatelang mit Conditioner und Intensivkuren einbalsamiert – ohne Wirkung. Ich habe mich durch die ganze Riege der Hersteller getestet (von Guhl über Fructis und Swiss O'Pair bis hin zu Balea und Alverde), habe unendlich viele Nerven gelassen und sitze nun mit einem Haufen Stroh auf dem Kopf da. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass meine Haare Silikon lieben und vor allem brauchen. Nach einem halben Jahr silikonfreier Pflege sind sie im schlimmsten Zustand meines Lebens, noch nie hatte ich solche Probleme mit strohigem, spröden und abgebrochenem Haar. Meine Geduld ist am Ende und ich ziehe die Notbremse. Back to the roots. John Frieda hat mich zurück. Jetzt gilt es, zu retten, was noch zu retten ist und ich hoffe, dass meine ehemaligen Pferdehaare mir das Experiment „silikonfrei“ irgendwann verzeihen werden. Und mal wieder als kleine Erinnerung an mich: Nicht alles, was in den Medien verbreitet wird, ist gut (für mich)!

Was haltet ihr von silikonfreier Haarpflege? Habt ihr schon Erfahrungen damit gemacht und wie seid ihr damit zurecht gekommen?

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Back to the roots: Frizz-Ease Seidentraum Shampoo, Conditioner und Finish-Creme von John Frieda.
 Kleiner Tipp: Shampoo und Conditioner gibt's diese Woche bei Rossmann für 4.99 Euro im Angebot!